Säule 2 – Selbstcoaching

Ein persönlicher Einstieg

Selbstcoaching war für mich viele Jahre ein harter Weg. Ich musste vieles allein bewältigen, weil es keine andere Möglichkeit gab. Gerade deshalb wurde es zu einem Spiegel meiner inneren Kraft – und zu einer Grundlage, die ich nicht theoretisch, sondern aus Erfahrung kenne.

Selbstcoaching bedeutet, dass du dich selbst – ohne einen Coach oder Therapeuten – bewusst dabei unterstützt, persönliche oder berufliche Herausforderungen zu bewältigen, Ziele zu erreichen und dich weiterzuentwickeln. Es ist sozusagen „Coaching mit dir selbst“ – mit dem Ziel, deine Gedanken, Gefühle und Handlungen in eine stimmige, konstruktive Richtung zu lenken.


Was Selbstcoaching ist

Du übernimmst die Rolle des Beobachters und Begleiters deines eigenen Lebensprozesses. Du stellst dir selbst die richtigen Fragen, erkennst Muster, entwickelst neue Sichtweisen – und kommst so Schritt für Schritt in deine Kraft.

Typische Ziele von Selbstcoaching

  • Klarheit gewinnen (z. B. bei Entscheidungen)
  • Emotionen besser regulieren
  • Selbstvertrauen stärken
  • Stress reduzieren
  • Blockaden auflösen
  • Sinn und Richtung finden
  • Neue Gewohnheiten etablieren

Typische Methoden im Selbstcoaching

  1. Reflexionstagebuch oder Journaling
    – Gedanken, Gefühle und Erlebnisse bewusst aufschreiben
  2. Innere Dialoge führen
    – z. B. mit dem inneren Kritiker, dem verletzten Kind oder dem Zukunfts-Ich sprechen
  3. Zielarbeit mit SMART-Formel
    – Konkrete, messbare und motivierende Ziele setzen
  4. Stille und Achtsamkeit
    – Meditation, Atemübungen oder Präsenztechniken nutzen
  5. Visualisierung
    – sich gewünschte Situationen oder Zustände vorstellen
  6. Selbst-Coaching-Fragen
    – z. B.: „Was würde ich jemandem raten, der in meiner Situation ist?“
  7. Systemische Aufstellungen im Inneren Raum
    – z. B. mit Stühlen oder Papierblättern

Abgrenzung zu anderen Formen

  • Therapie: richtet sich oft auf Vergangenes und tiefer liegende Wunden
  • Coaching: ein externer Coach hilft, blinde Flecken zu erkennen
  • Selbstcoaching: ist unabhängig, flexibel und eignet sich für Alltagsthemen

Grenzen von Selbstcoaching

Selbstcoaching ist wirksam – aber nicht immer ausreichend. Bei tiefgreifenden seelischen Belastungen (Trauma, Depression, Ängste etc.) sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.


Was Selbstcoaching für mich ist

Lange war Selbstcoaching für mich ein frustrierender und steiniger Weg.
Vieles hätte ich mir gerne erspart.
Doch aus finanziellen Gründen war ich gezwungen, diesen Weg allein zu gehen.
Sogar meine Krankenversicherung schloss therapeutische Unterstützung aus – und das brachte mich oft an meine Grenzen.

„Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“, wie eine gute Freundin zu sagen pflegt.
Und tatsächlich: Irgendwann zeigte sich auch eine andere Seite.

Mein innerer Antrieb war da –
geweckt und genährt durch die Themen, die ich in mir trug.
So wurde Selbstcoaching zu meinem Weg, nicht weil ich es wollte, sondern weil es notwendig war.

Heute sehe ich klarer:
Ich hätte mir damals einen Begleiter gewünscht.
Doch gerade das Alleingehen hat mir gezeigt, wie wichtig innere Führung ist –
und wie entscheidend es ist, Wege zu kennen, die man selbst gegangen ist.Teil meines Weges


Feng Shui ist die erste von neun Säulen meines Weges:

  1. Feng Shui
  2. Selbstcoaching
  3. Energetisches Strömen
  4. Stressmanagement
  5. Psychologische Beratung
  6. Traumasensibles Coaching
  7. Präsenzbasiertes Coaching
  8. Neuroathletik-Training
  9. Transpersonales Coaching